„damit eine Einsicht verwandelt, muss sie be-wegend sein“
„damit eine Einsicht verwandelt, muss sie be-wegend sein“

... ist Name und Programm zugleich
... ist Lebenshaltung und Perspektive
... arbeitet nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende
... ist handlungs- und erlebnisorientiertes Lernen in der Gruppe
... entsteht im authentischen Erleben und Erfahren gezielter Bewegungsangebote
... das ist lösungsorientiertes Handeln und Reflexion im Dialog
... kurz - ein Lernen ohne unnötigen Ballast
Wenn ich die in meinem Selbstverständnis gründenden pädagogischen/therapeutischen Zielsetzungen erreichen möchte - ganz egal ob im motorischen, kognitiven oder sozial-emotionalen Bereichen der Entwicklung – sollten meine angebotenen Lernfelder für die Menschen ansprechend sein, d.h. ihre Sprache sprechen, ihre Geschichten erzählen, lebendig sein und natürlich trotzdem Wissen und Kompetenzen vermitteln.
Eine realisierbare Herausforderung? - Nehme ich sie an, stellt sich mir also die Frage welchen Voraussetzungen, ja welchem Design meine Lernfelder genügen müssen, damit meine oben genannten Lern- und Entwicklungsziele sowohl für Kinder, Jugendlichen und Erwachsene möglich werden.
Lernen gelingt vor allem dann wenn wir uns mit Spaß im Lern(um)feld bewegen.
Lernen und Entwicklung passiert vor allem dann wenn wir uns in neue, ungewohnte Bereiche wagen.
Entwicklung erfordert auch, dass wir dabei unsere persönlichen Grenzen kennen und akzeptieren lernen können.
Wir brauchen also einen hohen Erlebnisgehalt, wie er z.B. in den zahlreichen Handlungsgestalten und Elementen aus der Erlebnispädagogik und dem Abenteuersport enthalten ist, weshalb diese in meine Arbeit Eingang finden.
Doch Achtung: Erleben alleine ist noch lange kein Lernen – das Erleben alleine kann nicht automatisch mit Lernerfahrungen gleichgesetzt werden.
Damit das Erlebte zur Lern- und damit Lebenserfahrung wird, bedarf es vor allem auch den Umstand eines stimmigen Lebens-Bezuges des zu Erlernenden zu den eigenen Lern- und Lebensthemen.
Lernen braucht hierfür eine gelungene Kommunikation der mit- und voneinander Lernenden.
Lernen braucht dazu auch verlässliche Beziehungen und Vertrauen in die Entwicklungskräfte der Lernenden.
Erst dann ist Persönlichkeitsentwicklung möglich, sei es über die unmittelbare Gestaltung der Lernfelder selbst, oder auch durch die Hinführung/Begleitung an die in den Lernfeldern verborgenen Metaphern, welche ihre innere Kraft entfalten, sobald ich mich bewusst oder auch intuitiv meinem Thema in den Aufgaben stelle, oder eben manchmal auch eher zufällig darüber stolpere.
Auch hier gilt: „Leben ist Risiko – hinfallen und wieder aufstehen“ – so funktioniert Bewegungs-Entwicklung.
Die Menschen müssen bewegt Sein in ihrem Tun, in ihrem Fühlen, im Be-greifen und sich Spüren, jedoch auch in ihren Gedanken und Gefühlen. „bewegt sein“ – diese Metapher, die sich in meinem Logo wieder findet, meint vor allem ein inneres bewegt Sein, ist handlungs- und erlebnisorientiertes Lernen in der Gruppe, entsteht im authentischen Erleben und Erfahren gezielter Bewegungsangebote, arbeitet nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende, es ist lösungsorientiertes Handeln und Reflexion im Dialog.
Dies schafft die Möglichkeit, die Dinge, die Menschen, kurz die Welt um uns herum immer wieder neu zu entdecken und neu zu verstehen, eben ein Lernen in Bewegung, ohne unnötigen Ballast.
Beweg- und Hintergründe meines Tuns
Mittwoch, 8. September 2010