Hohe Wände mit Suchtpotential
Nach 3 Ruhetagen in Rosenheim mit einer schönen Wanderung auf die Kampenwand und bester Verpflegung bei den Schwiegereltern, ging es mit Fanni gleich noch mal in den Süden, zurück ins Sarcatal. Pünktlich mit unserer Ankunft dort, hat es dann auch aufgehört zu Regnen, so dass wir zum warm up für Fanni, gleich am ersten Tag mit der “Porci con le Ali” (6+/ S1/II), der “Persephone” (7+/S2/II) und der “Adonis” (6/ S1/II) gut Meter machen konnten.
Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen des traditionellen Kletterns im Sarcatal. Sollen wir uns an eine Route mit der Bewertung R3/II heranwagen? Wir entschieden uns für ja und starteten mit den ersten Sonnenstrahlen in der Limaro-Wand des Piccolo Dain in die “Via dei 12 Alberi” (VI+/ R3/II). Die ersten beiden Seillängen waren leider immer noch gut vom Regen getränkt, so dass uns schon hier nichts geschenkt wurde, jedoch war es mit etwas mulmigem Gefühl frei machbar. Der Rest war dann trocken und sehr sehr schön. Der Beschreibung von Diego Filippi schließe ich mich an, ” eine schöne, nicht leichte, Befriedigung verschaffende alpine Route. Die benachbarten Routen “Via il sole die David e Michelangelo” und die Via “la scuola pitagorica e Hans Dülfer” sind auch absolut empfehlenswert. Befriedigender und erlebnisreicher fand ich jedoch die selbst abzusichernden Risslängen der 12 Alberi. Den wackeligen Ringhaken in der 4. Seillänge habe ich durch einen neuen Normalhaken ersetzt.
Dann war leider schon wieder Endspurt für uns im Sarcatal, mit der “Via Concordia” (6a, S1/I) und der “Via Orfeo” (6+/ S2/II) endete unser lustvolles Meter machen und bei mir begann sofort der leidvolle Entzug.
Zum Glück verspürte ich noch eine leichte Nachwirkung der “Mescalito” (7,A0/R1/II) von letzter Woche mit Nick
Ciao Sarcatal – Bis bald





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