Traumtag- und Nacht am Watzmann

Kurztrip solo durch die Watzmann Ostwand

Kurzentschlossen fuhr ich am Donnerstag Abend, in Anbetracht des tollen Wetterberichtes, nach Ramsau um die Watzmannostwand auf dem Berchtesgadener Weg alleine und seilfrei zu durchklettern. Ich hatte mir, in banger Erwartung vieler Aspiranten und Führungstouren, überlegt das ganze azyklisch und auch ohne Schifftransfer zu machen.

So startete ich um 7:00 gemütlich an der Wimmbachbrücke in Richtung Kührointalm, in der Hoffnung dort frühstücken zu können, doch da war leider geschlossen :-( . Vorbei an der Aachener Kanzel, ging es dann über den Rinkendlsteig wieder hinunter nach St. Bartholomä, um den ersten Schweiss im See loszuwerden und als Frühstück gab es dann halt einen Salatteller – lecker!!

Um 11.00 ging ich dann in Richtung Einstieg und erreichte Dank einem leichten Eisgerät das ich mit hatte, trotz der Altschneefelder in den großen Geröllkaren, um 16.00 die Biwackschachtel. Meinem Plan, am Gipfel zu biwakieren und am nächsten Morgen, noch bevor die ganzen Gratbegeher unterwegs sind, möglichst ohne zu viel Gegenverkehr zum Hocheck zu kommen stand nichts mehr im Weg.

Nach einer ruhigen, traumhaft schönen, sternenklaren Sommernacht auf dem Watzmannsüdgipfel, konnte ich dann noch vor der großen Hitze des nächsten Tages um kurz nach 8 Uhr am Watzmannhaus Kaffee und frischen Kuchen frühstücken. Eine ganz besonders schöne Tour ging ihrem Ende am Badesee entgegen …

 

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Mitglied im Berufsverband der MotopädInnen/ MototherapeutInnen DBM e.V.

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